Es hat bei mir einige Zeit gedauert, bis sich der Erfolg
einstellte. Eine Suche, ergab, dass auch Andere dieses Problem
hatten, aber auf den Zugang verzichteten oder das Problem umgingen,
etwa durch Installation von wvdial oder einer anderen Linux-Version.
Achtung! Die Konfiguration erfordert Änderungen mit root-Rechten an Systemdateien. Es gilt die bekannte Regel: Sie müssen wissen, was Sie tun, Sie sind für alles Konsequenzen selbst verantwortlich.
Man folge hauptsächlich dieser
Anleitung, die einzig wesentlich Ergänzung ist, dass die
Dateien /etc/ppp/peers/gprs und /etc/ppp/pap-secrets
für deutsche Mobilfunknetze, die Benutzernamen und Passwörter
verwenden, angepasst werden mussten.
Leider reicht obige Anleitung nur bis zu dem Punkt an dem man pon
gprs eingibt um die Verbindung zu starten. Das versagt jedoch
leider kommentarlos. Das Log-Skript plog funktioniert
unter Asus-Xandros nicht, da es keine einheitliche Log-Datei, sondern
ein Log-Verzeichnis gibt.
pon ist lediglich ein Startskript, dass den pppd
startet. Um hilfreiche Fehlermeldungen zu erhalten fügt man die
Optionen debug und nodetach in die Datei
/etc/ppp/peers/gprs ein, um den genauen Fehler
einkreisen zu können. Näheres hierzu siehe hier.
Das führt zum AHA!-Effekt.
Zwei Änderungen sind nötig:
in der Datei /etc/ppp/peers/gprs muss eine Zeile
user "XXXX" eingefügt werden, wobei XXXX
für den Benutzernamen im jeweiligen Mobilfunknetz steht
in die Datei /etc/ppp/pap-secrets müssen
Benutzernamen und Passwort eingetragen werden. Wie das Format der
Datei ist und wo genau die Angeben einzutragen sind, wird etwa hier
am Beispiel E-Plus gezeigt
Die Benutzernamen, Passwörter und und sonstige Einstellungen für die deutschen Mobilfunknetze findet man etwa bei Teltarif. In den folgenden Beispieldateien wird immer davon ausgegangen, dass der jeweilige Netzbetreiber als erster GPRS-Einwahlpunkt im Handy eingetragen ist.
Wenn diese Dateien auf dem EeePC kopiert wurden, sollte man mit
pon d1 eine Internetverbindung über das
T-Mobile-Netz aufbauen können.
Wenn diese Dateien auf dem EeePC kopiert wurden, sollte man mit
pon d1 eine Internetverbindung über das
Vodafone-Netz aufbauen können.
Wenn diese Dateien auf dem EeePC kopiert wurden, sollte man mit
pon o2 eine Internetverbindung mit Prepaidkarten über
das O2-Netz aufbauen können.
Wenn diese Dateien auf dem EeePC kopiert wurden, sollte man mit
pon eplus eine Internetverbindung über das
E-Plus-Netz aufbauen können.
Wenn diese Dateien auf dem EeePC kopiert wurden, sollte man mit
pon vistream eine Internetverbindung über Vistream
aufbauen können.
Dies sollte mit den EeePC-Modellen 4G, 701, 901 und 900A funktionieren
Beim 9001 GO, der über ein eingebautes Mobilmodem verfügt, muss hierzu das mitgelieferte Einwahlprogramm gepatched werden, da diese im Lieferzustand nur mit Karten die das D1-Netz benützen funktioniert. Dies ist relativ einfach einfach zu bewerkstelligen.
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Letzte Aktualisierung: 31. Juli 2009