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Last update: 17. September 2014


Hinweis auf Entfernung aus der Google-Suche 11. September 2014 Aufgrund eines Antrags gemaesseuropaeischem Datenschutzrecht wird mindestens eine Seite Ihrer Website bei Suchanfragen zu bestimmten Namen oder anderen personenbezogenen Daten nicht mehr in unseren Suchergebnissen angezeigt. Nur die Suchergebnisse in europaeischen Google-Versionen sind davon betroffen. Es sind keine Massahmen Ihrerseits erforderlich. Diese Seiten wurden nicht vollstaendig in unseren Suchergebnissen blockiert, sondern werden weiterhin fuer Suchanfragen angezeigt, die nicht in den von Einzelpersonen gemaessdem europAeaechen Datenschutzrecht eingereichten Antraegen angegeben wurden. Aus datenschutzrechtlichen GrUeueen kOeoeen wir Ihnen leider nicht mitteilen, um welche Suchanfragen es im Einzelnen geht. Beachten Sie bitte, dass die betroffenen Suchanfragen in vielen Faellen nicht im Zusammenhang mit Namen von Personen stehen, die Nutzern als Erstes auf der Seite ins Auge springen. Zum Beispiel kann es um einen Namen gehen, der in einem Kommentar erwaehnt wird. Die folgenden URLs sind von dieser Massahme betroffen: http://www.bildblog.de/12688/von-dreckschweinen-und-wiederholungstaetern/ http://www.bildblog.de/1334/bild-benutzt-kinder-fuer-recherchen/ http://www.bildblog.de/1342/bild-benutzt-kinder-fuer-recherchen-ii/ http://www.bildblog.de/2259/polizei-deckt-bams-ente-auf/ Der in den vier Eintraegen genannte Name ist der von Alexander Blum, der heute als Redakteur bei der "Bild am Sonntag" arbeitet. 16.9.2014, 15:02 BILDblog Vor etwa zwei Monaten hatte das Bundeskriminalamt in einer bis dato einzigartigen Aktion in verschiedenen Medien nach einem Mann gefahndet, dem mehrfacher schwerer sexueller Missbrauch von Kindern vorgeworfen wurde. Als sich der mutmassiche TAeaer aufgrund der Oeoeentlichen Aufmerksamkeit nach einem Tag stellte, bat das BKA, die zur Fahndung veroeffentlichten Fotos nicht weiter zu verwenden und aus dem Internet zu entfernen. Dieser Bitte kamen die deutschen Medien mit unterschiedlichem Eifer nach (BILDblog berichtete). Heute nun hat die Staatsanwaltschaft Trier Anklage gegen den Tatverdaechtigen erhoben — eine Nachricht, die Bild.de natuerlich gerne aufgreift. Zum Beispiel so: Die jeweils amtierenden "schlimmsten Kinderschaender Deutschlands" von "Bild" und "BamS": "Schlimmster Kinderschaender frei!" (Gestand Missbrauch von 150 Maedchen) (16.11.1997) "Der Ehrendoktor der Universitaet [...] ist Deutschlands schlimmster Kinderschaender." (Vergewaltigte mehrere Maedchen auf den Philippinen.) (12.12.1999) "Das Rekord-Schwein: Deutschlands schlimmster Kinderschaender." (Missbrauchte seine Stieftochter in 3586 Faellen.) (7.5.2004) "Deutschlands schlimmster Kinderschaender sitzt im Knast und jammert!" (Hatte eine 13-Jaehrige 36 Tage lang eingesperrt und 100 Mal vergewaltigt und missbraucht.) (7.8.2007) "Grinst hier Deutschlands schlimmster Kinderschaender?" (Soll in 20 Jahren 28 Jungen und Maedchen missbraucht haben.) (3.3.2008) "Mittwochabend zeigte ‘Aktenzeichen XY"‘ (ZDF) die Bilder des schlimmsten Kinderschaender Deutschlands." (Der aktuelle Fall.) (7.8.2009) Anklage erhoben: Schlimmster Kinderschaender vor Gericht (Wie genau Bild.de auf den Superlativ "Deutschlands schlimmster Kinderschaender" kommt, ist nicht ganz klar — von der Staatsanwaltschaft Trier stammt er jedenfalls nicht.) Im Artikel selbst werden munter alte und neue Bildergalerien verlinkt, in denen der Mann, den Bild.de konsequent als "Kinderschaender" bezeichnet — ganz so, als sei er schon verurteilt worden –, immer gut zu erkennen ist. Ganz zu oberst: Ein Clip, in dem die Videosequenzen zu sehen sind, deren weitere Veroeffentlichung das BKA sich ebenfalls verbeten hatte. Aber selbst fuer den (eher unwahrscheinlichen) Fall, dass das BKA die Bild.de-Redakteure mit vorgehaltenen Waffen zur Loeschung der ehemaligen Fahndungsfotos zwingt, haette die Seite noch was in petto: zum Beispiel ein Foto, das die "Sex-Bestie" bei einem Turnfest "mit seinen jungen Schuetzlingen" zeigt. Die Kinder auf dem Bild sind anonymisiert, der Angeklagte natuerlich nicht. Darunter steht der Hinweis "Foto: Alexander Blum", was zumindest einige Mutmassngen darUeuer zulAeaet, wie ""Bild""diesmal an das Foto gekommen sein kOeoete. Aber all das ist wie gesagt nichts Neues fuer Bild.de. Auch die Bildunterschrift "Mit diesem Bild fahndete das BKA nach dem Dreckschwein" ("Dreckschwein" ist in diesem Fall keine vom BKA verwendete Formulierung) gab es in aehnlicher Form schon in der gedruckten "Bild". Es ist nur erstaunlich, mit welcher Vehemenz die Redaktion Bitten des Bundeskriminalamts und Missbilligungen des Deutschen Presserats ignorieren zu koennen meint. Nachtrag, 14. Oktober: Und so behandelt die gedruckte "Bild" heute das Thema (alle gelben Flaechen von uns): Deutschlands schlimmster Kinderschaender: Die Anklage Bei der Quellenangabe der Fotos war "Bild" uebrigens besonders zynisch dreist genau: "Fotos: BKA" steht dort. 13.10.2009, 19:05 Lukas Heinser Manchmal, da stehen "Bild"-Reporter einfach nur einen ganzen Tag lang auf einem Friedhof in Berlin-Zehlendorf vor dem Grab von Bubi Scholz und warten, dass irgendwer vorbeischaut, um hinterher auf einer halben Zeitungsseite mehrere Fotos des Scholzschen Grabsteins ("10 Uhr", "12 Uhr", "15 Uhr", "18 Uhr") abzudrucken und dazuzuschreiben: "Gestern waere die Box-Legende 76 Jahre alt geworden. Niemand besuchte des Grab. (…) BILD war von 7.30 bis 18 Uhr vor Ort. (…) Von 7.30 bis 18 Uhr kam kein Besucher." Manchmal machen "Bild"-Reporter aber auch andere Dinge… …kleine Kinder ansprechen zum Beispiel: Vor knapp einem Monat etwa berichtete die "Sueddeutsche Zeitung", ein "Bild"-Reporter habe am Tor des Hauses von Guenther Jauch geklingelt und durch den Zaun Jauchs neunjaehrige Tochter befragt, die aus der Tuer getreten sei, was ein "Bild"-Sprecher mit den Worten dementierte: "Aber vielleicht hat er ja ‘Guten Tag’ gesagt." Und in Zusammenhang mit dem bei einem Bombenattentat im aegyptischen Dahab getoeteten Jungen aus Tuebingen schreibt das ortsansaessige "Schwaebische Tagblatt" heute ueber den begleitenden Presserummel: "In einem Fall schreckte ein Journalist laut einem Elternbericht nicht davor zurueck, Kinder, die gerade alleine zu Hause waren, mit der Suche nach einem Foto des getoeteten Jungen zu behelligen. Der Journalist gab sich den Kindern gegenueber als TAGBLATT-Mitarbeiter aus. Dem Presseausweis zufolge*, den sich der spaeter hinzugekommene Vater zeigen liess arbeitet er fUeuedie Springer-Presse."" Beim "Tagblatt" erwaegt man deshalb rechtliche Schritte gegen den Journalisten, bei dem es sich nach unseren Informationen um den Fotojournalisten Alexander Blum handelt, der u.a. fuer die "Bild"-Zeitung arbeitet und, wie es auf seiner Homepage heiss, Auftraggeber ""quot;uch bei der Recherche vor Ort unterstUeuet"" Und fuendig geworden ist Blum bei seiner Suche nach einem Foto des getoeteten Jungen offenbar doch noch. "Bild" druckt es heute (anders als in anderen Faellen, in denen sich "Bild" auch schon mal mit einem unkenntlich gemachten Symbolfoto behilft) quasi weltexklusiv auf der Titelseite und im Blattinnern (siehe Ausrisse) sowie bei Bild.de. Der Fotograf selbst, dessen Namen "Bild" als Quelle fuer das Foto angibt, wollte sich uns gegenueber nicht aeussrn, woher die Aufnahme stammt bzw. wer die Einwilligung fUeueden Abdruck gegeben habe (""quot;ch weissnicht, wovon Sie reden")" und verwies an die ""Bild"-Pressestelle. Eine Antwort auf unsere mehrmalige Anfrage dort steht bislang aus. *) Anders als das "Tagblatt" berichtete, zeigte der Journalist auf Nachfrage offenbar seinen Presseausweis und sagte, dass er Mitarbeiter der Axel Springer AG sei. (Mehr dazu hier und hier.) Nachtrag, 15.9.2006: "Bild" wurde fuer die Veroeffentlichung des Kinderfotos vom Deutschen Presserat oeffentlich geruegt. 26.4.2006, 20:12 Clarissa Was bisher geschah: "Bild" hatte am Mittwoch ein Foto des im aegyptischen Dahab getoeteten Jungen auf der Titelseite und im Innenteil. Am Donnerstag druckte "Bild" dasselbe Foto noch einmal im Innenteil ab. "Bild" bekam dieses Foto von dem Journalisten Alexander Blum, der nach Zeugenaussagen in Tuebingen Kinder behelligt haben soll, die gerade alleine zuhause waren, um ein ebensolches Foto zu bekommen. Er soll sich dabei zunaechst auch als Mitarbeiter des "Schwaebischen Tagblatts" ausgegeben haben. Gestern veroeffentlichte das "Tagblatt" weitere Details: Ein Tuebinger "Bild"-Zuarbeiter verschaffte sich ueber eine Teilnehmer-Liste vom Stadtlauf aus dem Internet die Namen moeglicher Schulfreunde und ueberrumpelte Eltern und Kinder zu Hause. Einmal tischte er die Luege auf, er sei von einer Lehrerin geschickt, ein andermal gab er sich ahnungslosen Kindern gegenueber als TAGBLATT-Mitarbeiter aus und gab vor, er muesse ein Bild des Mitschuelers beschaffen, das versehentlich aus unserem Zeitungs-Archiv geloescht worden sei. Auch uns gegenueber berichtete ein Nachbar, der Fotograf habe versucht, unter Vorspiegelung falscher Tatsachen an ein Foto zu kommen. Bereits am Mittwoch und am Donnerstag hatten wir den "Bild"-Pressesprecher Tobias Froehlich wiederholt um eine Stellungnahme gebeten. Wir wollten wissen: Gehoert es zu den Gepflogenheiten der Axel Springer AG (und damit auch zu den Gepflogenheiten von "Bild" und Bild.de), dass Mitarbeiter wie im o.g. Fall Kinder gezielt zur Informationsbeschaffung ausnutzen? Wird die Axel Springer AG weiterhin mit Alexander Blum zusammenarbeiten? Wird "Bild" weiterhin mit Alexander Blum zusammenarbeiten? Woher stammt das Foto des 10-jaehrigen Jungen? Wer hat "Bild" die Einwilligung gegeben, das Foto des 10-jaehrigen Jungen in "Bild" abzudrucken? Auf diese Fragen erhielten wir keine Antwort. Froehlich sagte am Ende nur, er werde sich eventuell melden — falls es aus der Sicht von "Bild" etwas dazu zu sagen gebe. Heute berichtet auch die "tageszeitung" ueber den Fall. Und sie hat sogar eine knappe Stellungnahme des "Bild"-Sprechers bekommen: Also spricht Springer-Sprecher Tobias Froehlich: Der Fotograf habe "glaubhaft versichert, er habe sich nicht als Mitarbeiter des Schwaebischen Tagblatts ausgegeben. Wir gehen davon aus, dass seine Recherchen auch insgesamt korrekt verlaufen sind." Welche Gruende Springer dafuer hat, den Aussagen des Fotografen zu glauben und nicht denen mehrerer Zeugen, wissen wir nicht. Und auch die Antworten auf die von uns gestellten Fragen stehen immer noch aus. Vielleicht hat die Sorge, ob ihre Mitarbeiter wirklich nur lautere Recherche-Methoden anwenden, bei der "Bild"-Zeitung keine so gross PrioritAeae Mehr dazu auch hier. 29.4.2006, 14:10 spYri Das stand vergangenen Sonntag in der "Bild am Sonntag". Ein 25-jaehriges Maedchen, die "BamS" nennt es "Conny M.", sei vor einiger Zeit beinahe von dem Mann vergewaltigt worden, der vor einer Woche wegen des Mordes an der 13-jaehrigen Mirjam aus dem suedbadischen Ort Auggen verhaftet wurde. In der "BamS" heiss es: Die Junge Frau ist noch immer fassungslos. "Als ich die Zeitung aufschlug und sein Foto sah, habe ich ihn sofort wiedererkannt", sagt Conny M.* (25). "Dieser Kerl hat versucht mich zu vergewaltigen." Der Kerl ist, da ist sich Conny M. sicher, Christian S. (31), der mutmassiche MOeoeer von Mirjam († 13). (…) ""quot;s war vor anderthalb Jahren"" erzAeaet die junge Verkaeuferin. Gestern gab die Polizei Freiburg, die "aufgrund des Artikels" Kontakt zu Conny M. aufnahm, eine Pressemitteilung zu diesem "BamS"-Artikel heraus. Darin stellt sie nicht nur klar, dass sich das Ganze vor zweieinhalb Jahren zugetragen hatte. Die ueberschrift lautet: Opferaussagen nicht richtig wiedergegeben — Vermutlich kein Zusammenhang mit Kindermord Auggen Inzwischen hat die Polizei sich ausfuehrlicher mit Conny M. unterhalten, und das "vermutlich" aus der Pressemitteilung kann man streichen. Ein Sprecher sagte uns: Es gibt keinen Zusammenhang zum Kindermord in Auggen. Aussrdem erklaearte uns die Polizei, was genau in der ""quot;amS""nicht richtig wiedergegeben worden sei: So habe das Maedchen zu Protokoll gegeben, dass sie gegenUeuer der "BamS" nicht gesagt habe, sie sei Mirjams Killer entkommen. Auch habe sie nicht gesagt, dass "dieser Kerl" versucht habe, sie zu vergewaltigen. Und "sofort wiedererkannt" habe sie Christian S. auch nicht. Vielmehr sei ihr von einem "BamS"-Mitarbeiter ein Zeitungsfoto des Mannes vorgelegt worden*, und sie sei gefragt worden, ob er ihr bekannt vorkomme. Das habe sie bejaht. Die Polizei findet die Aussage von Conny M. glaubwuerdig. Der Text in der "BamS" stammt uebrigens von Alexander Blum. Blum waren vor einem Jahr im Zusammenhang mit der "Bild"-Berichterstattung ueber den Bombenanschlag im aegyptischen Dahab unserioese Recherchepraktiken vorgeworfen worden (wir berichteten). *) Nach unseren Informationen war die "BamS" offenbar auf Conny M. aufmerksam geworden, weil ein Reporter, der sich als "BamS"-Mitarbeiter ausgab, bei Nachbarn des mutmassichen MOeoeers von Mirjam nach einem Foto von ihm gefragt und sich nach Aeaelich erscheinenden Faellen aus der Vergangenheit erkundigt hatte. 15.5.2007, 17:17 spYri